Tahiti-Zuchtperlen
Südseeperlen, eingeschlossen die berühmten Tahitiperlen, erkennt man sehr schnell an ihrer Grösse. Sie variieren zwischen 9 und 17 mm. Die Perlmuttschicht um den eingepflanzten Perlmuttkern ist meistens sehr dick und gesund. Dadurch wird die Naturfarbe, der Glanz und die Schönheit erhalten. Diese Perlen bedürfen keiner künstlichen Aufbesserung, deswegen werden sie auch als "Königin der Perlen" geschätzt. Die Südsee Perlen werden in zwei Hauptgruppen unterschieden, hell und dunkel. Die Perlen der weißen Art werden in einer Muschel namens "Pinctada maxima" gezüchtet. Aufgrund der Größe und des Gewichtes; sie können bis zu 5 Kilogramm schwer werden; werden auch dementsprechend große Perlen gezüchtet. Perlen der dunklen Art werden durch die Muschel "Pinctada margaritifera" erzeugt. Wegen der hervorragenden Eigenschaften dieser Muschelart gilt deshalb Tahiti zu den auserwählten Erzeugern dieser weltbesten schwarzen Perlen.

Im Gegensatz zu Süß- und Salzwasserperlen kann bei einer Südseeperle nur 1 Kern eingesetzt werden. Viele der bekernten Austern stossen ihr Implantat jedoch wieder ab. Auch sind von ca. 100 aus Wirtsaustern geernteten Südseeperlen nur sehr wenige vollkommen rund. Bei Südseeperlen gibt es eine sehr breite Skala von Farben, silberweiss bis dunkles Gold, einschliesslich rosa, creme, champagner, gelb, grün und blau. Desweiteren können pechschwarz, pfauengrün, grün, blau, braun, rot und gelb auftreten. Südseeperlen erreichen weltweit hohe Preise. Für manchen kompletten Halsschmuck muss man schon bereit sein, Zehntausende Dollar auszugeben.